Legierungen:

Warum können Gold, Silber und Platin nicht rein verarbeitet werden ?
Gold, Silber und Platin sind in reiner Form sehr weiche und dehnbare Metalle. Für Schmuck sind sie daher im reinen Zustand eher ungeeignet, da die Schmuckstücke sich sehr leicht verbiegen lassen, Ösen und ähnliche Verbindungen sich leicht durchscheuern können und die Politur sehr schnell wieder matt wird.  
Aus diesem Grunde werden die Edelmetalle mit Zusätzen von Silber, Kupfer, Zink, Zinn, Palladium u.a. zu einer Legierung geschmolzen.  
Dadurch können sowohl die Härte und Wiederstandsfähigkeit der Metalle, als auch deren Farbe verändert werden.

Goldlegierungen:


Die wichtigsten Goldlegierungen nach der Farbe sind:
Gelbgold  (mit Silber und Kupfer im Verhältnis 1:1 legiert)  
Rotgold    (mit viel Kupfer und wenig Silber legiert)  Rotgold    (mit viel Kupfer und wenig Silber legiert)
Weißgold (mit Palladium/Silber/Kupfer legiert)

Vom Feingehalt (=Edelmetallgehalt) in Promille:
986er Gold, Dukatengold, hauptsächlich mit Kupfer legiert, besitzt eine dem Feingold    ähnliche Farbe.  
900er Gold Wird mit Kupfer und Silber legiert, entspricht dem 22 kt Gold  
750er Gold Ebenfalls mit Kupfer und Silber legiert, entspricht 18 kt.  
585er Gold  Entspricht 14 kt Gold.


Vom Feingehalt (=Edelmetallgehalt) in Karat: (Abkürzung = Kt      1 Kt =1/24)  
24 kt Gold  Entspricht          dem reinen Feingold  
22 kt Gold                            dem 900er Gold.  
18 kt Gold                            dem 750er Gold.  
14 kt Gold                            dem 585er Gold.

 
Silberlegierungen:

925er Silber, wird hauptsächlich mit Kupfer legiert.  
900er                           -""-  
835er                           -""-  
800er                           -""-  


Platinlegierungen:

950er  Platin, wird für Juwelenarbeiten entweder mit Palladium oder Kupfer, für besonders widerstandsfähige Teile mit Iridium legiert.