Allergien

Da heute viele Menschen Allergien gegen unterschiedlichste Stoffe entwickeln, treten deshald auch mehr und mehr Allergien gegen Metalle, vor allem gegen Nickel, Kobalt und Chrom, in seltenen Fällen auch gegen Palladium und Kupfer auf: Beim Tragen von Schmuck, insbesondere von Nickelweißgold kommt es zu Hautausschlägen. Das ist meist auf eine Nickelallergie zurückzuführen, die sich durch eine übermäßige, konstante Nickelaufnahme in den Körper entwickelt hat. Woher kommt aber das Nickel ? Nickel ist ein häufiger Bestandteil vieler Edelstahllegierungen (neben Chrom und Kobalt), die im täglichen Leben Verwendung finden, z.B.:Kochgeschirr, Besteck...  
Aufgrund dieser Tatsache ist Nickelweißgold mit einem Gehalt von über 0,5% Nickel bereits in der gesamten EU überall dort verboten, wo das Gold direkt mit der Haut in Berührung kommen kann. In Ohrsteckern, die direkt zur Wundausheilung im Ohr verbleiben, darf  der Nickelgehalt 0,05 % nicht überschreiten. Auch galvanisch aufgebrachte Schichten von Nickel (z.B: Modeschmuck) dürfen nicht mehr verwendet werden, falls das Schmuckstück mehr als 0,5 mikrogramm/cm3/Woche abgibt. . Dies gilt also insbesondere für Ringe, Colliers und Ohrringe/stecker.  
Als Ersatz für diese Goldlegierung sind jedoch einige andere, weniger nickelhältige oder gar nickelfreie Legierungen entwickelt worden.