Perlenarten

Wie schon erwähnt gibt es natürliche Perlen und Zuchtperlen.  
Während  sog. natürliche Perlen oder Orientperlen ohne das Mitwirken des Menschen entstanden sind, ist die Entstehung von Zuchtperlen ganz oder teilweise durch den Menschen veranlasst. Natürliche Perlen haben heute keine große wirtschaftliche sondern höchtens noch eine historische Bedeutung, da sie einfach zu selten sind.  
Bei den Zuchtperlen unterscheidet man zwischen Salz- und Süßwasserperlen mit und ohne Kern.

 
Salzwasserperlen werden heute hauptsächlich in Japan und China gezüchtet.  
Als Akoya bezeichnete Perlen gibt es in Größen von bis zu 9mm und in den Farben Creme, Weiß, Grau und Rose.  
Südseeperlen erreichen Größen von bis zu 25 mm oder mehr, und kommen zusätzlich in den Farben Weiß, Grau, Schwarz und Bronze vor. Wegen ihrer Größe erreichen sie Liebhaberpreise.  
 
 
Mabe-Perlen entstehen, indem den Muscheln ein halbkugelförmiger Kern an die Innenseite der Schale implantiert wird, der mit Perlmutt überzogen wird.  
Süßwasserperlen werden entweder mit Kern (regelmäßiges Aussehen) oder ohne Kern (baroque) gezüchtet.